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Blei(II)oxid
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Blei(II)oxid

Handelsnamen: Litharge, Massicot
Synonyme: Bleimonoxid
Chemische Formel: PbO
Molekulargewicht: 223.2
CAS-Nr.: 1317-36-8
RTECS-Nr.: OG1750000
UN-Nr.: 3288
EU-Nr.: 082-001-00-6 (Blei-Verbindungen)
EINECS-Nr.: 215-267-0
Gefahrensymbole:
EU Einstufung: T
UN Klassifizierung: UN Gefahrenklasse: 6.1, UN Verpackungsgruppe: III
R-Sätze: 61-62-20/22-33
S-Sätze: 53-45
Arbeitsplatzgrenzwerte: TLV als Pb: ppm; 0.15 mg/m3 TWA (ACGIH 1993/94). MAK: - ppm; 0.1 (E) mg/m3; III; B (1997)
Schmelzpunkt: 888 °C
Relative Dichte (Wasser = 1): 9.5
Löslichkeit in Wasser: Unlöslich

Eigenschaften: Die gelben bis roten Kristalle sind nicht brennbar. Beim Erwärmen zersetzt sich der Stoff und bildet dabei toxische Dämpfe (Bleiverbindungen). Mit Aluminiumpulver, Natrium und starken Oxidationsmitteln erfolgt eine heftige Reaktion. Bei Normaltemperatur kommt der Stoff als rote Form vor, bei Temperaturen über 489°C als gelbe Form.

Symptomatik: Der Stoff kann inhalativ oder oral aufgenommen werden. Bereits bei einer Temperatur von 20°C kommt es sehr schnell zu einer toxischen Kontamination der Luft. Nach einer wiederholten oder länger andauernden Einwirkung sind Schädigungen des Blutes, der Nieren und des zentralen Nervensystems möglich. Es kann sich eine Anämie entwickeln. Die Fortpflanzungsfähigkeit ist stark beeinträchtigt.

Maßnahmen: Der Patient ist mit umluftunabhängigen Atemschutz aus der kontaminierten Umgebung zu retten. Jeder Patient bekommt mindestens vier Liter Sauerstoff pro Minute. Bei einer Einwirkung auf das Auge ist dieses zu anästhesieren und sorgfältig zu spülen. Kontaminierte Kleidung ist zu entfernen und die betroffene Haut ist ausgiebig mit Wasser zu spülen. Alle weiteren Maßnahmen erfolgen symptomatisch.

Vorsichtsmaßnahmen: Die Haut und die Augen sind mit geeigneten Schutzmaterialien zu schützen. Beim Personenschutz muss das Atemschutzgerät mindestens einen P3-Filter haben.

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Stand: 02. November 2007

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