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Crotalus viridis
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Crotalus viridis

Namen: Prärie-Klapperschlange, Pazifik-Klapperschlange, Westliche Klapperschlange; Western Rattlesnake, Prairie Rattlesnake

Unterarten, Namen und:

  • Crotalus viridis nuntius
    • Hopi-Klapperschlange; Hopi Rattlesnake, Arizona Prairie Rattlesnake
    • Nordost-Arizona
  • Crotalus viridis viridis
    •                

Alte Namen:

  • Crotalus viridis nuntius
    • Crotalus confluentus nuntius

Vorkommen: Crotalus viridis ist die am meisten verbreitete Spezies. Sie kommt im in Südwest-Kanada, den westlichen USA (Washington, California, Oregon [fraglich], Montana, South Dakota), Mexiko (Baja California Norte, Nord-Chihuahua, Nordwest-Coahuila); bis in einer Höhe von 4000 m zu finden.

Beschreibung: Die Pazifik-Klapperschlange ist eine relativ große Art der Klapperschlangen mit einer Durchschnittslänge von etwa 1 Meter, die bisherige Maximallänge beträgt 1,51 Meter

Toxine: Komplex aufgebautes Gemisch aus verschiedenen Proteinen, darunter zu finden sind Enzyme wie Proteasen und Peptidasen. Neben hämatoxischer und gewebezerstörender Wirkung zeigt das Gift auch neurotoxische Eigenschaften.

Symptome: Die Toxine junger Schlangen in einem Alter zwischen 6 und 12 Monaten scheint stark giftiger zu sein, als das der erwachsenen Tiere. So können bei Bissen von Jungtieren sehr schwere Vergiftungen auftreten. Übelkeit, Erbrechen, Schwellungen, lokale Schmerzen, Bewusstseinsstörungen bis Bewusstlosigkeit, Blutdruckabfall bis einem nicht mehr messbaren Druck in einer Zeit von 25 - 30 Minuten nach dem Biss. Der Flüssigkeitsverlust entsteht durch eine Erhöhung der Kapillarpermeabilität und einem daraus resultierenden Flüssigkeitsabstrom in den Extravasalraum. Hämaturie, Fibrinogenkoagulierende Wirkung, hämorrhagische Aktivitäten sind weitere Anzeichen einer Giftapplikation.

Maßnahmen: Die pressure-immobilization-Methode darf nicht angewendet werden. Die betroffene Stelle ist ruhig zustellen. Der Patient muss liegend in eine Klinik transportiert werden. Bei einem starken Blutdruckabfall kann dieser durch die Gabe von Ringer-Lösungen und Albumin-Lösungen gut therapiert werden. Die weiteren Maßnahmen bis zur Klinik erfolgen symptomatisch. Es existiert ein Antivenin. Die Gabe ist mit einer Giftnotrufzentrale abzustimmen.

Literatur:

[Crotalus adamanteus] [Crotalus aquilus] [Crotalus atrox] [Crotalus basiliscus] [Crotalus catalinensis] [Crotalus cerastes] [Crotalus culminatus] [Crotalus durissus] [Crotalus enyo] [Crotalus ericsmithi] [Crotalus horridus] [Crotalus intermedius] [Crotalus lannomi] [Crotalus lepidus] [Crotalus mitchellii] [Crotalus molossus] [Crotalus oreganus] [Crotalus polystictus] [Crotalus pricei] [Crotalus pusillus] [Crotalus ravus] [Crotalus ruber] [Crotalus scutulatus] [Crotalus simus] [Crotalus stejnegeri] [Crotalus tancitarensis] [Crotalus tigris] [Crotalus tortugensis] [Crotalus totonacus] [Crotalus transversus] [Crotalus triseriatus] [Crotalus tzabcan] [Crotalus unicolor] [Crotalus vegrandis] [Crotalus viridis] [Crotalus willardi]

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Stand: 26. Dezember 2009

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