Home Nach oben

Rhinoplocephalus incredibilis
Zurück Home Nach oben Weiter

Rhinoplocephalus incredibilis

Alte Namen: Cryptophis incredibilis

Vorkommen: Australien (Prince of Wales Insel, Torres-Strasse)

Toxine: Unbekannt

Symptome: Jeder Biss durch die Schlangen muss als potentiell lebensgefährlich eingeschätzt werden. Prinzipiell  können neurotoxische, myotoxische und gerinnungsaktive Wirkungen auftreten.  Es kommt zu lokalen Schmerzen. Zusätzlich kann es zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, abdominellen Schmerzen, Schwindel und Kreislaufstörungen bis zum Kreislaufkollaps kommen.

Maßnahmen: Hier ist die "pressure/ immobilization-technique" anzuwenden. Die Patienten sind zu beruhigen und bei normalen Laborwerten mindestens 24 Stunden klinisch zu überwachen. Bei pathologischen Laborwerten ist die Überwachungszeit auf 48 Stunden auszudehnen. Bei einer auftretenden Atemlähmung sind die Patienten zu intubieren und zu beatmen. Die weiteren Maßnahmen erfolgen symptomatisch. Es existiert kein Antivenom.

Literatur:

[Rhinoplocephalus bicolor] [Rhinoplocephalus boschmai] [Rhinoplocephalus incredibilis] [Rhinoplocephalus nigrescens] [Rhinoplocephalus nigrostriatus] [Rhinoplocephalus pallidiceps]

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an:
Copyright © 2007 Ralf Rebmann
Stand: 26. Dezember 2009

Es kann keinerlei Haftung für Ansprüche übernommen werden, die aus diesem Internet-Auftritt erwachsen könnten.