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Laticauda guineai
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Laticauda guineai

Vorkommen: Papua New Guinea.

Beschreibung: Die Schlangen erreichen eine durchschnittliche Länge von 80 Zentimetern, maximal 185 Zentimetern. Bissunfälle entstehen wenn die Tiere provoziert oder in die Hand genommen werden.

Toxine: Präsynaptische Neurotoxine. Es können Myotoxine enthalten sein, die aber noch nicht nachgewiesen wurden.

Symptome: Die klinischen Symptome sind ungewiss, es sind keine Bissunfälle dokumentiert. Jeder Biss durch die Schlange sollte potentiell als lebensgefährlich eingestuft werden. Es kommt nur zu wenigen lokalen Symptomen. Die Patienten können Übelkeit, Erbrechen, abdominelle Schmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufstörungen bis zum Kreislaufkollaps und Krämpfe zeigen. Bei Seeschlangen sind Lähmungen, auch der Atemmuskulatur, und eine Myolyse beobachtet worden. Dies kann bei dieser Schlange nicht ausgeschlossen werden. Eine Hyperkaliämie ist möglich.

Maßnahmen: Die betroffene Extremität ist ruhig zu stellen. Die "pressure/ immobilization-technique" ist anzuwenden. Es kann notwendig werden den Patienten zu intubieren und zu beatmen. Die weiteren Maßnahmen erfolgen symptomatisch. Es existiert ein Antivenin, dass erst nach Rücksprache mit einer Giftnotrufzentrale gegeben werden soll.

Literatur:

 

[Laticauda colubrina] [Laticauda crockeri] [Laticauda guineai] [Laticauda laticaudata] [Laticauda saintgironsi]

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Stand: 26. Dezember 2009

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